Tarifvertrag für angestellte in ingenieur- architektur- und planungsbüros

  • August 4, 2020
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Ehemalige Diplomstudiengänge wie Gebäudebau und Architektur wurden nun durch das Bachelor- und Mastersystem ersetzt. Nur die Technischen Universitäten in Dresden und Kaiserslautern bieten noch ein Diplomstudium an. Bachelor-Absolventen sind qualifiziert, in Planungsbüros zu arbeiten. Da die Architektenkammer jedoch nur vier oder mehr Studienjahre als gültige berufliche Qualifikation anerkennt, bleiben aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten begrenzt. Die Mehrheit der Studierenden entscheidet sich daher für ein Masterstudium. Etwa 7% der Derzeit in Deutschland tätigen Architekten verfügen über einen Master-Abschluss. Nur 2,6% haben einen Bachelor-Abschluss. Der Anteil der Absolventen mit Diplom liegt derzeit noch über 90 %. Obwohl 84 % der Architekten in Deutschland an der Planung von Gebäuden beteiligt sind, umfasst diese Berufsgruppe auch Innenarchitekten (5%), Landschaftsarchitekten (8%). stadtplaner (7%). Einige kombinieren mehrere Arbeitsbereiche, wie Stadtplaner und Architekten. Bei den Stadtplanern ist die Gehaltskurve vergleichsweise hoch. Architekten gestalten nicht nur einzelne Häuser, ihre Ideen können ganze Stadtteile prägen.

Das Gehalt, das sie für die Planung, Planung und den Bau erhalten, hängt stark von der Industrie und ihrem Arbeitsplatz ab. Viele freiberufliche Architekten eröffnen ihre eigenen Büros. Zunächst stehen sie vor finanziellen Herausforderungen: 44 Prozent der Einpersonenbüros hatten Ende 2014 weniger als 30.000 Euro Überschuss. Wie bei den Architektenhonoraren steigen diese Gewinne jedoch mit steigender Zahl der Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschafteten Architekturbüros mit zehn oder mehr Mitarbeitern einen Überschuss von 261.139 Euro pro Eigentümer. Wer einen neuen Job als Architekt sucht, sollte die Art des Arbeitgebers aus der Gehaltsperspektive betrachten. Ein im kaufmännischen Bereich beschäftigter Architekt verdient im Schnitt fast 15.000 Euro mehr als ein Kollege, der in einem Architekturbüro arbeitet. Dieser Unterschied macht sich gleich zu Beginn der Karriere bemerkbar: Der durchschnittliche Juniorarchitekt in einem Planungsbüro beginnt bei 35.919 Euro, in der Privatwirtschaft bei 45.556 Euro und als Beamter bei 42.690 Euro pro Jahr. Nach Angaben des Bundesarchitektenkammer (BAK) gibt es einen Tarifvertrag für Angestellte. Dies gilt jedoch nur für Ingenieur- und Architekturbüros im Arbeitgeberverband.